Wer sind Caravelles und Explorer?
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CaEx in der Jurte

Caravelles (Mädchen) und Explorer (Burschen) finden sich je nach Interesse in Kleingruppen zusammen. In Unternehmen, bei denen die Jugendlichen ihre eigenen Ideen einbringen, handeln sie bei der Planung und Durchführung immer selbständiger. Die LeiterInnen unterstützen die Jugendlichen, wo immer sie ihre Hilfe brauchen. Für Caravelles und Explorer ist es wichtig, gemeinsam etwas zu bewegen und Zusammengehörigkeit nicht nur zu Hause, sondern über Grenzen und Völker hinweg zu erfahren. Internationale Treffen geben den Jugendlichen die Chance, interkulturelles Zusammenleben hautnah zu erleben.

Sommerlager 2017 On tour
Sommerlager 2011 Skandinavien

Unser Sommerlager in Skandinavien war ein großes Erlebnis. Vier große Unternehmen waren die Höhepunkte. Nach der raschen Anreise bis Mittelschweden in nur zwei Tagen, starteten wir mit unserer viertägigen Kanutour durch die wunderschönen Seen Dalslands. Nach einer kurzen Phase zum Trocknen und Umpacken teilten wir uns in zwei Gruppen, CA und EX und begaben uns zum Survival in die schwedischen Wälder. Auskommen mit möglichst wenig Material, Errichtung eines Lagers, Nahrungsuche in der Natur, kochen am offenen Feuer und Umgang mit Zeit sollte bewältigt werden. Danach trafen wir in Arvika Toni und seine Honkonger Gruppe. Das dritte Unternehmen war der Hajk von Karlstad nach Charlottenberg - 100km auf uns gestellt, wieder in zwei Gruppen, organisieren von Verpflegung, Unterkunft und Verkehrsmittel und die Lösung von einigen Aufgaben. Damit lernten wir die Schweden erst richtig kennen. Dann wechselten wir nach Norwegen. Nach einem Tag in Oslo und dem Besuch von Fram und Kontiki gins weiter über Heddal, größte Stabkirche, ins Setestal. In den norwegischen Wäldern sprang uns ein Elch so richtig schön vor die Linse. Es folgte eine viertägige Überquerung des Hochfjells von Bykle in den Lysefjord. Nicht nur, dass es wunderschön war und wir noch heute von den norwegischen Stugans träumen, konnten wir auch unsere Leiter davon überzeugen, dass wir nicht zu unterschätzen sind. Den vereinbarten Treffpunkt auf der Grautheller Hütte haben wir souverän eingehalten. Über Kristiansand und mit der Fähre weiter nach Dänemark, einen kurzen Stop im Legoland, erreichten wir nach 21 Tagen wieder Schildorn. Ein unvergessliches Abenteuer war leider zu Ende.